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Im Gegensatz zu den bereits beschriebenen Verfahren verarbeitet man beim Elektrostahlverfahren kein oder nur geringe Mengen Roheisen. Der Stahl wird bei dieser Produktionsvariante hauptsächlich aus Eisenschrott in elektrischen Lichtbogen- oder Induktionsöfen erschmolzen (Elektroofen). Im Prinzip stellt im Lichtbogenofen die Metallschmelze eine Elektrode und der darüber installierte Kohlestab die andere Elektrode dar. Bei Betrieb bildet sich zwischen beiden Elektroden ein Lichtbogen, der gleichzeitig die Wärmequelle ist. Im Induktionsofen wird die Wärme in einer Spule erzeugt. |
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Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für die Herstellung von Edelstählen und anderen hochlegierten Stählen, die nach genauen Vorgaben hergestellt werden müssen.
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